B&B Le 4 Stagioni liegt auf einer Bergseite des Monte Bandita, gerade auser das Städchen Bettona in der grünen Lunge von Italien.
Bettona
Bettona liegt im Zentrum Umbriens auf einem immergrünen Hügel, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die Städte Perugia, Assisi und Spello hat, die zwischen 16 und 24 km entfernt liegen. Beim Spaziergang rund um die antiken Stadtmauern bewegt man sich wie auf einem Balkon, von dem aus man die umbrische Hochebene auf der einen und die Hügel der "Monti Martani" auf der anderen Seite überblickt und hat seine höchste Erhebung im Monte Campo Romito mit etwa 650 m ü. NN. Auf dem nördlichsten Hügel liegt in 353 m Höhe die Altstadt. Auf den ersten Hängen des Stadthügels nahe der antiken Nekropolis gelegen.Der ebene Teil des Gemeindegebietes auf einer mittleren Höhe von 180 m ist bestimmt vom Schwemmland der Flüsse Chiascio und Topino.

Dank seiner Lage hat Bettona ein optimales Klima mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von etwa 13°C, Tiefsttemperaturen im Januar von 1°C und Höchsttemperaturen von 24°C im Juli, den höchsten Niederschlagsmengen im Oktober-November und vorherrschenden West- und Nordwinden.
Die landwirtschaftliche Produktion umfasst hauptsächlich Öl, Wein, Wurstwaren und Qualitätsmolkereiprodukte. Im Bereich Gastronomie findet man eine breite Auswahl an Restaurants, Trattorien, Weinlokalen und Speiseangeboten.
Bettonas Ursprünge liegen in umbrisch-etruskischer Zeit. Das bezeugen anerkannte Historiker, zahlreiche archäologische Funde im Gemeindegebiet und die gut erhaltenen Burgmauern, die teilweise auf den ursprünglichen Fundamenten ruhen.
Im Gebiet von Bettona finden sich bemerkenswerte Zeugnisse der Kunstgeschichte. Darunter der Palazzetto del Podestà im alten Zentrum des Hauptortes. Erbaut im Jahre 1371 und einst Residenz des Podestà und der Statthalter, beherbergt er heute die kommunale Gemäldegalerie. Das Museum enthält eine beachtliche Kunst- und Archäologie-Sammlung. Besonders sehenswert in dieser großen Sammlung sind die Werke aus den örtlichen Kirchen, wie Peruginos, "Barmherzige Madonna" sowie weitere Werke von Iacopo Siculo, Dono Doni, Fiorenzo di Lorenzo und Della Robbia.
Ebenfalls im Zentrum liegt das Oratorium S. Andrea. Ursprünglich im 12. Jhdt. erbaut und mehrmals beschädigt, erhielt es seine heutige Form in der Zeit des Barock. Im Innern Die Passion Christi, ein auf 1394 datierter Gemälde-Zyklus der Schule des Giotto. Die hölzerne Kassettendecke ist ein Werk des Benedetto da Montepulciano (16. Jhdt.); am von exzellenten Stuckarbeiten umrahmten Hauptaltar zeigt eine Leinwand das Martyrium des Hl. Andreas (Schule von Cortona, 18. Jhdt.).
Die St.-Crispoltus-Kirche im Zentrum des Hauptortes wurde Anfang des 13. Jahrhunderts von Benediktinermönchen errichtet, um dort den Leib des Schutzheiligen zu verwahren. Das Gotteshaus mit Grundriss in Form des lateinischen Kreuzes wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Im ursprünglichen romanischen Stil erhielt sich der Glockenturm mit Spitzdach. Die heutige Fassade ist ein Werk des römischen Architekten Antonio Stefanucci (1795 - 1797), eines Schülers Vanvitellis. Sehenswert sind im Inneren die versilberte Kupferbüste des Heiligen (Anfang 18. Jhdt.), die Orgel von 1564, erbaut von Cianciulla Romani aus Cortona, und ein Gemälde von 1590 am Hauptaltar. Im linken Querschiff ist ein Gemälde-Zyklus ausgestellt, der in 33 Bildern die Legende des Hl. Crispoltus erzählt.
Santa Maria Maggiore im alten Zentrum der Stadt ist die Mutterkirche der ganzen Gemeinde Bettona. Ihre Ursprünge reichen in die Frühzeit des Christentums zurück; der Überlieferung nach wurde sie über dem Haus errichtet, in dem der Hl. Crispoltus seine erste Wunderheilung vollbracht hatte. 1225 wurde sie vergrößert und in Gegenwart der Bischöfe von Perugia, Assisi und Foligno neu geweiht. In den Jahren 1803 - 1816 wurde sie durch den Architekten Giovanni Cerrini aus Perugia restauriert und in ihre heutige klassizistische Form umgebaut. Von der alten romanisch-gotischen Kirche ist die der Hl. Rita geweihte Kapelle erhalten geblieben. Den Hauptaltar schmückt ein Ziborium in Form eines kuppelüberwölbten Tempelchens, eine feine Arbeit des Bettonesers Cruciano Egiduzio aus dem Jahre 1590. Die Altarnische wurde 1939 von dem futuristischen Maler Gerardo Dottori mit Fresken ausgemalt.
Von Bettona nach:
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Assisi |
15 km |